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Was erwartet mich im Erstgespräch?

Das Erstgespräch erfolgt zusammen mit Herrn Dr. Heise oder Frau Dr. Sehmer- Kurz. In diesem Rahmen besprechen wir gemeinsam mit dem Kind/ Jugendlichen und seinen Eltern was sie zu der Vorstellung bewogen hat und sprechen über die aktuelle Situation. Zum besseren Verständnis werden wir Fragen über den bisherigen Entwicklungsverlauf, mögliche soziale oder familiäre Belastungsfaktoren sowie etwaige bereits erfolgte Lösungsversuche oder therapeutische Interventionen stellen. Am Ende werden wir gemeinsam die nächsten Schritte abstimmen. Der zeitliche Rahmen für das Erstgespräch ist in der Regel eine Stunde.

Sollte sich im Rahmen dieses Kontaktes abzeichnen, dass die bestehenden Probleme und Sorgen noch im Bereich der normalen kindlichen Entwicklung einzuordnen sind und wir zum aktuellen Zeitpunkt keinen akuten weitergehenden Diagnostik- oder Behandlungsbedarf sehen, kann dies bereits eine deutliche Entlastung für besorgte Eltern sein. Ggf. werden wir einen Kontrolltermin nach drei bis sechs Monaten anbieten.

Wie geht es nach dem Erstgespräch weiter und was ist die Grundlage unserer professionellen Bewertung (Diagnostik)?

In unserem Fachbereich ist es häufig notwendig, eine weitergehende Diagnostik durchzuführen, um die Situation und die bestehende Problematik Ihres Kindes angemessen einschätzen zu können und Familien umfassend beraten zu können.

Je nach Fragestellung und Symptomatik sind hierfür meist zwei bis fünf Termine notwendig. Für die Diagnostik steht neben den ärztlichen Kollegen unser multiprofessionelles Team aus Psychologen, Psychotherapeuten, einer Lerntherapeutin sowie Ergotherapeutin zur Verfügung, die einen Großteil der Untersuchungen und diagnostischen Interventionen durchführen werden.

Dies können z.B. sein:

  • Diagnostische Gespräche mit dem Kind/ Jugendlichen und den Eltern
  • Systemische Familiendiagnostik
  • Testpsychologische Untersuchung (z.B. Intelligenzdiagnostik, Aufmerksamkeitsüberprüfung)
  • Emotionale und affektive Diagnostik unter Einbezug standardisierter sowie projektiver Testverfahren
  • Überprüfung möglicher Teilleistungsstörungen (Lese- Rechtsschreibstörung, Dyskalkulie)
  • Entwicklungsphysiologische Diagnostik (z.B. Überprüfung der Fein und Grobmotorik, Koordination, Gleichgewicht sowie Aufmerksamkeit und Handlungsplanung)
  • Erweiterte Anamneseerhebung mit externen Stellen wie z.B. Schulen, Kindergärten. Dies erfolgt durch Fragebögen oder auch ein persönliches Gespräch, sollten die Kinder und ihre Eltern dem zustimmen.
  • Körperliche Untersuchung durch einen ärztlichen Kollegen

Bei Hinweisen oder zum Ausschluss möglicher körperlicher Ursachen oder zusätzlich bestehender Beschwerden kann es sein, dass wir Sie und ihr Kind zu einem regionalen ärztlichen Kollegen schicken. Dies können z.B. sein: Augenarzt, Hals- Nasen- Ohren- Arzt, Kinder- oder Hausarzt, Kardiologe (Herzspezialist) oder auch Neuropädiater.

 

In welcher Form teilen wir Ihnen unsere Einschätzung mit und wie wird ein Behandlungsplan erstellt?

Die Ergebnisse der Diagnostik bilden die Grundlage für die fachliche Einschätzung und die daraus resultierenden (Therapie-) Empfehlungen.

In einem gemeinsamen Gespräch mit den Eltern und dem Kind oder Jugendlichen werden wir alle Ergebnisse und unsere diagnostische Einschätzung besprechen. Im Anschluss werden wir gemeinsam über Therapie- und Behandlungsoptionen sprechen und gemeinsam einen Behandlungsplan machen, welcher im Abgleich mit den Vorstellungen, Möglichkeiten und Wünschen der Familien erfolgt.

 

Welche Therapieangebote gibt es in unserer Praxis?

  • Einzeltherapeutische Gespräche
  • Systemische Familienberatung
  • Elternberatung und Coaching zu aktuellen Problemen oder bestehenden Unsicherheiten
  • Lerntherapeutische Angebote
  • Beratung und Unterstützung bei der Klärung und Beantragung flankierender Hilfen (z.B. Jugendhilfe, Schulbegleiter)
  • Regelmäßige fachärztliche Kontrolltermine
  • Medikamentöse Behandlung

Mit welchen Partnern arbeiten wir zusammen?

Wir pflegen eine gute kollegiale und fachliche Zusammenarbeit mit den regionalen Kollegen und medizinischen Institutionen aus verschiedenen Therapiebereichen.

Dies sind z.B:

  • Ergotherapeuten
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
  • Lerntherapeuten
  • Logopäden
  • Kinder-, Haus- und Fachärzte
  • Regionale Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie (teil- und vollstationäre Angebote)

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